Regionalkonferenzen in Königs Wusterhausen und Kremmen

BeitragsfotoRegionalkonferenz

Am 07. und 15. März 2018 fanden die diesjährigen Regionalkonferenzen des „Netzwerks Verkehrssicherheit Brandenburg“ in Königs Wusterhausen und Kremmen statt. Auch diesmal wurden neue und vielversprechende Projekte im Land Brandenburg und darüber hinaus vorgestellt. Gleichzeitig wurde den insgesamt 120 anwesenden Akteuren der Verkehrssicherheitsarbeit die Möglichkeit geboten, sich untereinander auszutauschen und zu vernetzen.

Prof. Dr. Dietmar Sturzbecher vom Institut für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung an der Universität Potsdam (IFK) e. V. stellte den Veranstaltungsort in Kremmen sowie die dort angesiedelten wissenschaftlichen Institute und deren Tätigkeitsschwerpunkte vor. Anna Fehmel und Anja Hänel vom Verkehrsclub Deutschland (VCD) e. V. berichteten über das Elektrofahrrad-Internetportal „e-radfahren.vcd.org“ sowie die Projekte „FahrRad! Fürs Klima auf Tour“, „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“, „Miteinander unterwegs“ und „Mobil von Anfang an“. Natalie Lachmann von der SchulePLUS GmbH erläuterte das Projekt „Klasse unterwegs“ der DB Regio AG. Dabei werden bundesweit Angebote für Schüler u. a. auf einer Online-Datenbank vorgestellt, um Lehrern das Organisieren von Klassenausflügen zu erleichtern. Dana Mroß von der Kinderneurologie-Hilfe Berlin/Brandenburg referierte über Prävention und Nachsorge von Kopfverletzungen und die damit verbundene Bedeutung des Helmtragens beim Radfahren. Katharina Buchholz von der Unfallforschung der Versicherer präsentierte das Medienpaket „Kinder lernen Rad fahren“. Darin enthalten sind ein Flyer, eine Broschüre und zehn ca. einminütige Kurzfilme, die Eltern dabei unterstützen sollen, ihren Kindern das Radfahren beizubringen. Benedikt Brockmeyer von ORCA Affairs GmbH stellte aktuelle Projekte der Verkehrssicherheitskampagne „Lieber sicher. Lieber leben.“ wie die „Aktionstage Rettungsgasse“ oder die Tour zum 20-jährigen Jubiläum vor. Mareike Büttner erläuterte das Projekt „Regio Protect“ des Instituts für Prävention und Verkehrssicherheit GmbH und die dafür kürzlich fertiggestellte App, welche Kraftfahrer über Gefahrenstellen informieren soll. Maria Pohle vom Fraunhofer Institut stellte das Projekt „Fraunhofer Accident Prevention School (FAPS)“ vor, bei dem Schüler Unfallorte und Unfallhergänge in Schulnähe analysieren und dadurch ein Grundverständnis zum frühen Erkennen kritischer Situationen erlangen sollen. Weiterhin wurde ein Ausschnitt aus dem Programm des Kooperationsprojekts „Theater für mehr Sicherheit!“ von Polizei, Netzwerk und der Stadt Königs Wusterhausen gezeigt. So führte die Gruppe aus älteren Laienschauspielern zum Beispiel Szenen zu den Themen „Sichtbarkeit“, „Helmtragen“ und „Enkeltrick“ auf. Außerdem stellten die Mitarbeiter von Forum und Netzwerk aktuelle und geplante Medien und Projekte vor. So wurde beispielsweise die neue interaktive Ausstellung zu Ablenkung im Straßenverkehr präsentiert und Pläne zu einer brandenburgweiten Aktion vom 06. bis 08. November 2018 zum Thema „Sichtbarkeit“ vorgestellt. Alle Akteure, die für eine bessere Sichtbarkeit von Fußgängern und Radfahrern in der Dunkelheit sensibilisieren wollen, sind herzlich eingeladen mitzumachen. Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen!