Regionalkonferenzen 2017

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Am 08. und 22. März 2017 fanden die beiden diesjährigen Regionalkonferenzen des „Netzwerks Verkehrssicherheit Brandenburg“ statt. Rund 100 Akteure der Verkehrssicherheitsarbeit waren der Einladung in den Plenarsaal des Paul-Wunderlich-Hauses in Eberswalde und in den Kreistagssaal des Landkreises Dahme-Spreewald in Lübben gefolgt. Die Teilnehmer erwartete eine vielfältige Mischung interessanter Vorträge über Projekte aus verschiedenen Regionen. Gleichzeitig hatten die Akteure die Möglichkeit, sich untereinander über Projekte und Ideen auszutauschen. Maren Born vom „Netzwerk Verkehrssicherheit Brandenburg“ führte durch das umfangreiche Programm.

Michael Wenzien, Henrike Pommeranz und Günter Sellmann berichteten über die Präventionsarbeit der Polizei Hamburg. Unter anderem stellten sie den Plakat- und Liederwettbewerb der Hamburger Polizeiverkehrslehrer e. V. vor. Die von Michael Jensen vorgestellte Arbeit des Gemeinnützigen Jugendwerks unfallgeschädigter Kinder in der SV Polizei von 1920 e. V. stieß bei den Anwesenden auf große Anerkennung. Hier unterstützen ehrenamtlich engagierte Hamburger Polizisten langfristig Kinder, die Opfer oder Zeugen von Verkehrsunfällen geworden sind, bei der Überwindung des Erlebten durch Spiel- und Sportangebote. Klaus-Dieter Berndt von der Verkehrswacht Oranienburg e. V. referierte über die brandenburgische Jugend- und Familienrallye, bei der die teilnehmenden Teams nicht nur ihr Fahrgeschick, sondern auch Wissen zu Fahrzeug, Technik und Straßenverkehrsordnung unter Beweis stellen können. Matthias Senger stellte seine Arbeit im Kreissportbund vor. André Schwella von der Polizeiinspektion Cottbus/Spree-Neiße berichtete von einem Projekt für Fahrradfahrer, in das Schüler der Sekundarstufe I aktiv einbezogen werden. Dr. Denis Gümbel von der Universitätsmedizin Greifswald und Dr. Christina Huwer vom Unfallkrankenhaus Berlin erläuterten den Ablauf des Präventionsprojekts P.A.R.T.Y.: Schüler ab der 9. Klasse erleben die Stationen eines Unfallverletzten im Krankenhaus aktiv mit und sollen so für die möglichen Folgen leichtsinnigen Verhaltens sensibilisiert werden. Katharina Buchholz informierte über Materialien und Projekte der Unfallforschung der Versicherer (UDV). Der Bericht von Andreas Pauli von der Polizeiinspektion Dahme-Spreewald über das Projekt „Sicheres Flüchtlingsheim“ löste einen angeregten Austausch unter den Teilnehmern der Konferenz aus. Abschließend berichteten Nils Klöckner und Erik Schubert über die aktuellen Projekte des „Forums Verkehrssicherheit des Landes Brandenburg“ und des „Netzwerks Verkehrssicherheit Brandenburg“.